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Gilching

Gilchings Landschaft ist von zwei Eiszeiten geprägt, die ihre Endmoränen im Norden Gilchings hinterließen. Aufgrund archäologischer Funde ist bekannt, dass im Gilchinger Gemeindegebiet schon seit 4000 Jahren Menschen siedeln. Wahrscheinlich gab es hier schon zur Keltenzeit einen Handelsweg, den die Römer zu einer befestigten Straße (Via Julia) ausbauten. Sie verband die  römischen Städte Iuvavum (Salzburg) und Augusta Vindelicorum (Augsburg).
Etwas abseits von der Straße lagen drei römische Bauernhöfe (villae rusticae)
und um 300 n.Chr. eine kleine Ansiedelung bei St. Gilgen.

Nach dem Abzug der Römer ist wohl der Name Gilchings entstanden: Vermutlich nannte die germanisch-bajuwarische Sippe nach ihrem Sippenältesten ihren Wohnort im heutigen Altdorf Kiltoahinga, das sich im Lauf der Zeit zum heutigen Ortsnamen Gilching entwickelte. Die erste schriftliche Quelle, in der sich Gilching als Ort nachweisen lässt, ist eine klösterliche Urkunde aus dem Jahr 804. Am Hang des Ölbergs und des großen Berges entwickelte sich Gilching zu einem Bauerndorf und blieb es über Jahrhunderte hinweg. Der große Wandel vom Dorf zur wachsenden Gemeinde vor den Toren Münchens kam mit der Eisenbahn.
Den Gilchingern brachte sie ab 1903 alle Möglichkeiten der Mobilität, besonders
bei der freien Gewerbe- und Berufswahl.

Bis heute hält das Wachstum Gilchings an: Die gute Infrastruktur mit Kindergärten und Schulen sowie die Nähe zu den herrlichen Seen des Starnberger Landkreises sind Gründe hierfür. Außerdem ist die Landeshauptstadt München schnell mit der S-Bahn zu erreichen, die Autobahn garantiert ebenfalls eine gute Verkehrsanbindung, die Gilching und Umgebung über die Jahrhunderte geprägt hat. Die antike Römerstraße gibt es immer noch. Sie schlummert unter der Teerschicht der Gilchinger Römerstraße
und des Argelsrieder Römersteins, seit Generationen genutzt und immer noch Teil unseres Alltages.

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